Nadal-Bezwinger Darcis schlägt in Oberstaufen auf

Starkes Teilnehmerfeld bei Challenger-Tunrnier mit Routiniers, Youngsters und drei ehemaligen Siegern

 Oberstaufen (jm).

Mit einem Paukenschlag wartet das Kult-Challenger-Tennisturnier um den Oberstaufen-Cup 2013 auf (20. bis 28. Juli) auf. Mit dem Belgier Steve Darcis schlägt ein Athlet im Allgäu auf, der vor wenigen Wochen noch in Wimbledon für Furore sorgte. Darcis hatte in seinem Auftaktmatch in Wimbledon keinen Geringeren als den Spanier Rafael Nadal nach Hause geschickt, die ehemalige Nummer eins uns aktuelle Nummer fünf der ATP-Weltrangliste.

 

Titelverteidiger Dominik Meffert schlägt wieder auf

„Das wird heuer ein ganz tolles Turnier. So ein interessantes Feld hatten wir lange nicht mehr. Und, dass wir einen Spieler begrüßen dürfen, der vor ein paar Tagen noch die vormalige Nummer eins der Welt bezwungen hat, das ist schier unfassbar“, freut sich Turnierdirektor Hans Hermann schon vor dem ersten Aufschlag. Der mit 60.000 Dollar dotierte Oberstaufen-Cup wird erneut als ATP-Challenger-Turnier im Rahmen der Head-German-Masters-Series ausgetragen.

Angeführt wird die Meldeliste des Oberstaufen-Cups von dem jungen französischen Talent Guillaume Rufin, der auf Rang 85 der ATP-Weltrangliste geführt wird und in Oberstaufen viel vor hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich der Franzose im Allgäu sehr wohl gefühlt und sich bis ins Halbfinale gekämpft. Der 23-Jährige, der am Leistungsstützpunkt in Roland Garros trainiert, stand sowohl bei den Australien Open als auch zweimal in Folge in Wimbledon jeweils in der zweiten Runde. Mit dem erfahrenen Argentinier Martin Alund (ATP 101) und dem 23-jährigen Jan-Lennard Struff aus Warstein (115) folgen zwei weitere interessante Spieler auf den Plätzen zwei und drei der Meldeliste. Struff hatte es in Wimbledon ebenfalls in die zweite Runde geschafft.

Wie groß der Suchtfaktor des Obertaufen-Cups bei den besten Tennisspielern der Welt ist, beweist die Tatsache, dass mit Martin Fischer aus Österreich (2010), Simon Greul aus Kornwestheim (2005) und Vorjahressieger Dominik Meffert (Köln) erneut drei ehemalige Sieger des Turniers in Oberstaufen aufschlagen. Wobei Martin Fischer aus Wolfurt bei Bregenz genauso ein Zuschauermagnet sein dürfte wie Bastian Knittel und Andreas Beck aus Ravensburg. Beck, der es 2011 bis ins  Finale geschafft hatte, bekam von Turnierdirektor Hans Hermann eine Wildcard fürs Hauptfeld. Und die Nummer acht der Meldeliste, Cedrik-Marcel Stebe aus Vaihingen/Enz (167), geht in Oberstaufen quasi als Lokalmatador an den Start. Nicht nur seine aus Oberstaufen stammende Freundin Christina Becker wird dem 22-jährigen Davis-Cup-Spieler die Daumen drücken.

Auch Cedrik-Marcel Stebe schlägt wieder auf.

In Acht nehmen müssen sich die jungen Spieler vor einem, der ganz viel Erfahrung an die schönste Tennisanlage Deutschlands mitbringt. Mit 36 Jahren hat die vormalige Nummer 37 der Welt, Marc Gicquel aus Frankreich, vielleicht seinen Zenit überschritten, doch zum alten Eisen gehört er noch lange nicht. Nicht zuletzt konnte die aktuelle Nummer 131 der Weltrangliste im Vorjahr das Challenger-Turnier in Genf für sich entscheiden. In Oberstaufen ist Gicquel die Nummer vier der Setzliste und liegt damit noch vor dem aus Lüttich stammenden Wimbledon-Star Steve Darcis (135/5).

Nach seinem Sensationserfolg über Rafael Nadal musste der Belgier wegen Problemen an der Schulter in Wimbledon das Zweitrundenmatch gegen den ehemaligen Oberstaufen-Cup-Sieger Lukas Kubot absagen, gab mittlerweile aber über Twitter bereits Entwarnung: Die Schulter sieht wieder besser aus. Zwar noch nicht perfekt, aber ich freue mich auf Oberstaufen“, teilte der Belgier vor einen paar Tagen mit.

„Wir sind echt gespannt auf ihn, seine Leistung gegen Nadal war einfach phänomenal“, sagt Hans Hermann, warnt aber zugleich: „Wir haben schon viele Favoriten kommen und gehen sehen. Der Oberstaufen-Cup ist immer für eine Überraschung gut.

Für eine Überraschung könnte durchaus der 23-jährige Österreicher Gerald Melzer gut sein. Der jüngere Bruder von Doppel-Star Jürgen Melzer gilt in der Tennisszene als großes Talent und schickt sich an, sich Schritt für Schritt unter die Top 200 der Welt zu spielen.

„Wir haben so viele interessante Spieler in diesem Jahr, da ist es verdammt schwer, eine Aussage zu den Favoriten zu treffen. Am Ende kommt es eh immer anders als wir Experten voraussagen“, schmunzelt Hans Hermann und freut sich darüber, dass der Oberstaufen-Cup 2013 erneut das bestbesetze von insgesamt fünf Challenger-Turnieren in der Turnierwoche vom 20. bis 28. Juli ist. Der so genannte Cut liegt bei Platz 283 der Weltrangliste, mit dieser Platzierung hat es der Slowake Marek Semjan gerade noch direkt ins Hauptfeld geschafft.

Beim Oberstaufen-Cup 2012 kämpfen insgesamt 32 Spieler im Hauptfeld um begehrte Weltranglistenpunkte. Das Turnier findet vom 20. bis 28. Juli auf der Anlage des TC Blau-Weiß Oberstaufen statt.  Weitere Informationen im Internet unter www.oberstaufen-cup.de.

Jeweils eine Wildcard vergab Turnierdirektor Hans Hermann an Andreas Beck (Ravensburg) und Robin Kern (Nürnberg), die Wildcards des Bayerischen Tennis-Verbandes und des Deutschen Tennisbundes erhalten Kevin Krawietz (Coburg) und der erst 18-jährige Maximilian Marterer aus Nürnberg, der beim Juniorenturnier von Wimbledon das Halbfinale erreicht hatte.

Weitere Infos im Internet:

http://www.oberstaufen-cup.de

http://www.facebook.com/oberstaufencup

http://twitter.com/oberstaufencup

Worddownload:

http://www.jensen-media.de/download/atp2013/oberstaufen_cup_02.doc

Bildgalerie mit Download:

http://www.jensen-media.de/webgalerie/atp2013/index.html

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